Was wird bei einem Mommy Makeover gemacht?
- Prof. Dr. Reichenberger
- 10.09.2026
- 4 Minuten
- 360+ Glückliche Patienten
Eine Schwangerschaft verändert den Körper auf ganz natürliche Weise. Bauch, Brust und Haut leisten während dieser Zeit Erstaunliches. Dennoch bilden sich nicht alle Veränderungen nach der Geburt vollständig zurück. Überschüssige Haut, erschlaffte Bauchmuskeln oder ein Verlust von Brustvolumen können trotz Sport und gesunder Ernährung bestehen bleiben.
Viele Frauen wünschen sich deshalb keine komplette Veränderung ihres Körpers, sondern eine Rückkehr zu den Proportionen, mit denen sie sich vor der Schwangerschaft wohlgefühlt haben. Genau hier setzt ein Mommy Makeover an.
Doch was wird bei einem Mommy Makeover eigentlich gemacht? Handelt es sich um eine einzelne Operation oder um mehrere Eingriffe? In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Behandlungen dazugehören und wann eine Kombination sinnvoll sein kann.
Kurz gesagt:
Ein Mommy Makeover ist kein einzelner Eingriff, sondern ein individuell zusammengestelltes Behandlungskonzept. Je nach Ausgangssituation werden verschiedene Operationen kombiniert, um die Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit gezielt zu korrigieren. Häufig gehören dazu eine Brustoperation, eine Bauchdeckenstraffung sowie, falls gewünscht, eine Fettabsaugung zur Körperkonturierung.
Was bedeutet Mommy Makeover?
Der Begriff Mommy Makeover beschreibt die Kombination mehrerer plastisch-ästhetischer Eingriffe, die speziell auf die körperlichen Veränderungen nach einer Schwangerschaft abgestimmt werden.
Da sich jede Frau unterschiedlich verändert, gibt es keinen festen Behandlungsablauf. Stattdessen wird für jede Patientin ein individuelles Operationskonzept entwickelt. Dabei stehen nicht einzelne Körperregionen im Mittelpunkt, sondern das harmonische Zusammenspiel von Brust, Bauch und Körperkonturen.
Das Ziel ist nicht ein völlig neuer Körper, sondern ein natürliches Ergebnis, das zu Ihrer Anatomie und Ihren persönlichen Wünschen passt.
Welche Behandlungen gehören zu einem Mommy Makeover?
- Brustvergrösserung
Viele Frauen stellen nach der Stillzeit fest, dass die Brust an Volumen verloren hat. Dadurch kann sie leerer oder weniger straff wirken. Je nach Ausgangssituation kann eine Brustvergrösserung mit Implantaten oder Eigenfett dazu beitragen, das verlorene Volumen wieder auszugleichen und die Brust harmonischer zu formen. - Bruststraffung
Nicht immer fehlt Volumen. Häufig sinkt die Brust nach Schwangerschaft und Stillzeit ab, obwohl ihre Grösse nahezu unverändert geblieben ist. In diesen Fällen kann eine Bruststraffung sinnvoll sein. Dabei wird die Brust neu geformt und die Brustwarze wieder in eine natürlichere Position gebracht.
Je nach Befund lässt sich die Straffung auch mit einer Brustvergrösserung oder Brustverkleinerung kombinieren. - Brustverkleinerung
Nicht jede Frau wünscht sich nach einer Schwangerschaft eine größere Brust. Manche Patientinnen leiden vielmehr darunter, dass die Brust dauerhaft an Volumen zugenommen hat oder schwerer geworden ist. Dies kann nicht nur als ästhetisch störend empfunden werden, sondern auch Beschwerden wie Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen verursachen. Im Rahmen einer Brustverkleinerung wird überschüssiges Drüsen-, Fett- und Hautgewebe entfernt und die Brust gleichzeitig neu geformt. Ziel ist es, eine leichtere, harmonisch proportionierte Brust zu schaffen, die besser zu den übrigen Körperkonturen passt - Bauchdeckenstraffung
Gerade der Bauch verändert sich während einer Schwangerschaft besonders stark. Bei vielen Frauen bleibt überschüssige Haut zurück, die sich trotz Sport nicht mehr zurückbildet.
Zusätzlich können die geraden Bauchmuskeln auseinanderweichen (Rektusdiastase), wodurch der Bauch dauerhaft vorgewölbt erscheinen kann.
Im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung werden überschüssige Haut entfernt, die Bauchdecke gestrafft und, falls notwendig, die Bauchmuskulatur wieder stabilisiert. - Fettabsaugung
Nicht alle Veränderungen nach einer Schwangerschaft betreffen die Haut. Häufig bleiben auch hartnäckige Fettdepots bestehen, beispielsweise an: Bauch, Taille, Hüften, Rücken, Oberschenkeln
Eine Fettabsaugung kann diese Bereiche gezielt modellieren und die Körperkonturen harmonisieren.
Bei THE Q kommt dabei das geschützte LipoplasT®-Behandlungskonzept zum Einsatz. Es kombiniert die Liposuktion mit moderner Argonplasma-Technologie und unterstützt neben der Volumenreduktion auch die natürliche Hautanpassung. Ziel ist eine definiertere und harmonischere Körperkontur.
Warum werden mehrere Eingriffe kombiniert?
Eine Schwangerschaft verändert den Körper meist nicht nur an einer Stelle. Häufig sind gleichzeitig die Brust, die Bauchdecke und die Körperkonturen betroffen. Während die Brust an Volumen verlieren oder erschlaffen kann, bleiben am Bauch überschüssige Haut oder eine Rektusdiastase zurück. Gleichzeitig können sich hartnäckige Fettdepots an Taille, Hüften oder Oberschenkeln entwickeln. Aus diesem Grund umfasst ein Mommy Makeover häufig mehrere Eingriffe, die individuell aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist es, den Körper ganzheitlich zu betrachten und ein harmonisches Gesamtergebnis zu erzielen, nicht nur einzelne Körperregionen isoliert zu behandeln.
Wichtig ist jedoch: Ein Mommy Makeover bedeutet nicht automatisch, dass alle gewünschten Eingriffe in einer einzigen Operation durchgeführt werden. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom Umfang der Behandlung, dem allgemeinen Gesundheitszustand und vor allem von der Belastung für den Körper ab. Bei umfangreicheren Korrekturen kann es medizinisch sinnvoll sein, die Behandlung auf zwei Operationen aufzuteilen, um die Sicherheit zu erhöhen und optimale Heilungsbedingungen zu schaffen. Deshalb wird bei THE Q für jede Patientin ein individuelles Behandlungskonzept entwickelt, das sowohl ästhetische als auch medizinische Aspekte berücksichtigt. Ziel ist immer eine Behandlung, die nicht nur ein schönes Ergebnis erzielt, sondern auch langfristig sicher und verantwortungsvoll geplant ist.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Der ideale Zeitpunkt für ein Mommy Makeover ist erreicht, wenn sich der Körper nach Schwangerschaft und Stillzeit vollständig erholt hat.
Die Stillzeit sollte abgeschlossen sein und das Körpergewicht möglichst stabil bleiben. So können die anatomischen Voraussetzungen realistisch beurteilt und ein langfristig stabiles Ergebnis erzielt werden.
Auch die weitere Familienplanung sollte berücksichtigt werden, da eine erneute Schwangerschaft das Ergebnis der Operation wieder verändern kann.

„Ein Mommy Makeover bedeutet nicht, den Körper zu verändern, sondern ihn wieder in Einklang mit dem eigenen Körpergefühl zu bringen. Jede Frau erlebt Schwangerschaft und Stillzeit anders. Deshalb entwickeln wir für jede Patientin ein individuelles Behandlungskonzept, das ihre Anatomie, ihre Wünsche und ihre Lebenssituation berücksichtigt. Unser Ziel sind natürliche Ergebnisse, die langfristig überzeugen.“





